• HIV positiv: Trotz allem ein guter Ausgang

    Sascha (35) erzählt aus seinem Leben in Frankfurt am Main

  • Wisst Ihr, wie es ist, wenn etwas, das man ahnt, zur Gewissheit wird? Etwas, das kaum wahrnehmbar ist, sich nur gelegentlich bemerkbar macht. Etwas, das sich gut wegschieben lässt: wenn das dann plötzlich auf einen Punkt zusammensurrt und von da aus alles verändert? So ging es mir, als ich mit der Diagnose HIV-positiv aus der Tür stolperte, die hinter mir zusammenschlug und noch ein wenig in den Angeln wippte, bevor sie still stand. Da hatte ich das Gefühl: Es ist egal, wohin ich gehe, einerlei ob rechts oder links oder geradeaus, von hier aus geht es nicht mehr weiter. Luft und Sonne waren nicht mehr für mich; ich spürte ständig das Wippen der Tür hinter mir, die mir zu sagen schien: Bald ist es aus, da kommst du nicht mehr heraus. Und dazu das schlechte Gewissen, trotz meiner Ahnung mich und andere nicht geschützt zu haben.

    Ich hatte harte Zeiten. Ich fühlte mich wie eingemauert. Nichts, was mich kurz zuvor noch hätte Luftsprünge machen lassen, kam mehr an mich heran – und nach außen drang erst recht nichts. Es ging nicht vor und nicht zurück. – Es wurde erst besser, als mir klar wurde, dass es das Leben selbst war, das mich da hin gebracht hatte. Die hämische Fratze, die mir im Nacken saß, zerfiel in zwei Teile: eine untrügliche Gewissheit und eine Welle von guten Gefühlen und Erinnerungen, die mir das ruhige Gefühl gaben, dass es irgendwie weiter gehen würde. Das war wie damals, als ich kurz vor dem Abi damit herausgekommen war, dass ich zu meinen Gefühlen stehe, dass ich anders bin, dass ich mich nur in die verlieben kann, die so sind wie ich. Auch da waren all die vagen Gefühle und Ahnungen auf einen Punkt zusammengeströmt, um eine neue Wirklichkeit zu schaffen. Und mir wurde klar, dass die Tür, die ich damals aufgemacht habe, für mich niemals zufallen würde.

  • Die Vorzeichen allerdings hatten sich verändert. Ich versuchte den Schiffbruch auszuhalten. Nach und nach fischte ich ein paar Teile zusammen, mit denen ich probieren konnte, weiter zu kommen. Ich habe in Frankfurt einen guten Arzt gefunden, der mich immer wieder neu beraten hat, um die optimale Medikation für mich herauszufinden. Damit lässt es sich mit ein wenig Glück noch lange fast symptomfrei und ohne Nebenwirkungen leben. Es gibt ja mittlerweile einige, wenn auch immer noch nicht genug Leute, die verstanden haben, dass Aids wie jede sexuell übertragbare Erkrankung die Liebe nicht stigmatisieren oder ausgrenzen darf. Die Aidshilfe hat mir da viel Mut gemacht und mich an Queerance weitergeleitet. Mit jedem Versicherungsabschluss ist auch der Aidshilfe Frankfurt automatisch ein Stück weiter geholfen. Das ist eine Solidarität, die mir ein gutes Gefühl gibt. Bei Queerance hat man sich ausführlich Zeit genommen für eine persönliche Beratung. Mit der Gesundheits-Zusatzversicherung, die ich ein Glück schon vor ein paar Jahren abgeschlossen hatte, habe ich die Gewissheit, in schlechten Zeiten nach meinen Vorstellungen bestmöglich versorgt zu werden. Für mich war jetzt die Frage: Was kann ich jetzt noch absichern? Die HIV-Police Queerance LIFE+ kann für jeden in einer festen Beziehung ein unverzichtbares Unterpfand sein. Aber nicht nur für Paare: Queerance LIFE+ kommt selbst für mich als Single in Frage, weil ich nämlich eine Person meiner Wahl begünstigen kann. Und auch mit Aids kann man noch eine Rechtschutzversicherung abschließen! Queerance gibt mir das Gefühl: Ganz egal, was war oder sein wird, ich kann entscheiden, wie es weiter geht. Bis zuletzt und vielleicht sogar noch ein wenig darüber hinaus.

  • Die Vorsorge-Zusatzversicherung

    Zahn-Zusatzversicherung

    Die HIV-Police